1. Das Kennzeichen verrät den Saarländer sofort
SB, NK, HOM, SLS, MZG oder WND.
Für Saarländer sind das ganz normale Kennzeichen. Für viele andere Autofahrer sind sie das erste Anzeichen dafür, dass gerade jemand aus dem Saarland unterwegs ist.
Wer eines dieser Kürzel sieht, weiß: Jetzt wird’s interessant.
2. Das Navi hat gegen den Saarländer keine Chance
Das Navi sagt: „Bitte wenden.“
Der Saarländer sagt: „Ei jo, kenn isch besser!“
Ob Baustelle, Umleitung oder gesperrte Straße – ein Saarländer kennt immer einen Schleichweg.
Ob dieser tatsächlich schneller ist, wird selten überprüft.
3. Frankreich gehört zum Alltag im Saarland
Während andere ihren Frankreich-Urlaub monatelang planen, fährt der Saarländer einfach mal kurz rüber.
Tanken, einkaufen, Baguette holen oder einfach nur „mol gugge“.
Wenn jemand sagt: „Ich bin gleich zurück“ und zwei Stunden später Fotos aus Frankreich schickt, stammt er wahrscheinlich aus dem Saarland.
4. Der saarländische Dialekt ist unverwechselbar
An der roten Ampel hört man häufig:
„Ei jo!“
„Alla hopp!“
„Was machsch dann do?“
„Hauptsach gudd gess!“
Für Außenstehende klingt das manchmal wie eine Mischung aus deutsch und französisch. Für Saarländer ist das ganz normales Hochdeutsch.
5. Der Kofferraum eines Saarländers ist immer vorbereitet
Ein Saarländer fährt nicht einfach Auto.
Er ist auf jede Situation vorbereitet.
Im Kofferraum befinden sich häufig: Grillzange, Kohle, Klappstuhl, Kühlbox, Fleisch für mindestens zwölf Personen, ein Ring Lyoner, Urpils, zwei Flaschen Maggi für Notfälle
Selbst wenn die Fahrt eigentlich nur zum Bäcker geht.
6. Maggi gehört zur Grundausstattun
Andere Autofahrer haben ein Warndreieck.
Der Saarländer hat zusätzlich Maggi.
Man weiß schließlich nie, wann man unterwegs etwas essen muss.
Die Wahrscheinlichkeit, eine Maggi-Flasche in einem saarländischen Auto zu finden, ist manchmal höher als die eines Ersatzrads.
7. Kreisverkehre sind das natürliche Revier
Das Saarland und Kreisverkehre – das gehört einfach zusammen.
Der Saarländer fährt hinein mit dem Selbstvertrauen eines Formel-1-Fahrers und verlässt ihn irgendwann wieder an der passenden Ausfahrt.
Blinken bleibt dabei gelegentlich ein Überraschungseffekt.
8. Saarländer fahren selten allein
Zwischen Start und Ziel werden oft noch mitgenommen:
- der Cousin
- die Nachbarin
- ein Arbeitskollege
- jemand vom letzten Schwenker-Abend
Am Ende weiß niemand mehr genau, wem das Auto eigentlich gehört.
9. Die wichtigste Frage lautet: Wann wird geschwenkt?
Im Saarland gibt es eine Frage, die wichtiger ist als jedes Navigationssystem:
„Schwenke mer heut?“
Spätestens dann wird die Route geändert, Fleisch gekauft und der halbe Freundeskreis informiert.
10. Lyoner ist immer griffbereit
Andere haben Müsliriegel im Handschuhfach.
Der Saarländer hat Lyoner.
Als Snack, Notfallration oder spontane Mahlzeit – der Lyoner ist jederzeit einsatzbereit.
11. Saarländer bleiben entspannt am Steuer
Stau? Baustelle? Umleitung?
Ein Saarländer bleibt gelassen.
„Ei, mir komme jo irgendwann an.“
Und genau deshalb fährt es sich mit Saarländern meistens überraschend angenehm.
12. Ein echter Saarländer kauft sein Auto beim Autohaus Weiland
Und woran erkennt man den echten Saarländer?
Ganz einfach:
Er fährt nicht irgendein Auto.
Er fährt ein Auto vom Autohaus Weiland.
Denn wer im Saarland ein Auto kaufen möchte, setzt auf regionale Beratung, persönlichen Service und Ansprechpartner, die man kennt.
Oder wie man im Saarland sagen würde:
„Warum in die Ferne schweife, wenn de Weiland grad um die Eck is?“
Fazit: Saarländer erkennt man auch hinter dem Steuer
Einen Saarländer im Auto zu erkennen, ist eigentlich ganz einfach.
Achte auf das Kennzeichen, lausche dem Dialekt, wirf einen Blick in den Kofferraum und halte Ausschau nach Maggi und Lyoner.
Und wenn jemand auf dem Weg nach Frankreich spontan einen Grillabend organisiert, im Kreisverkehr die dritte Runde dreht und dabei „Ei jo!“ ruft, dann ist die Sache klar:
Du hast einen echten Saarländer gefunden.
Und sein Auto?
Das hat er natürlich beim Autohaus Weiland gekauft.
Bevor sich jemand beschwert:
Dieser Artikel ist natürlich mit einem Augenzwinkern geschrieben. Saarländer haben schließlich nicht immer Lyoner und Maggi im Auto … manchmal liegt der Lyoner auch auf dem Beifahrersitz. 😉












































